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Warum organische Suchanfragen immer die beste Option sind

Sind Paid Ads der einfachste Weg zu Bekanntheit und Markenbekanntheit? Schnelles Geld durch einfache Investitionen? Sie sind leicht zu steuern, sie geben einen passenden Output zum eingezahlten Input und auf sie kann man immer vertrauen. Dennoch sind bezahlte Werbeanzeigen nicht der Schlüssel zum Erfolg.

Die Frage, wie Unternehmen ihre Inhalte am effektivsten nach außen tragen können, ist das Kerngeschäft im Marketing. Dabei beziehen Marketer in der Regel zwei Werkzeuge, die Generation organischer Suchanfragen und Paid Ads. Das eine Werkzeug ist angenehm, das andere unangenehm und nahezu lästig.

Was sind organische Suchanfragen?

Fangen wir mit den Grundlagen an. Diese beiden „Werkzeuge“ sind die beiden Möglichkeiten, Kunden zu akquirieren. Organische Suchanfragen sind im Marketing (Google)-Suchen, welche ohne einen direkten äußeren Einfluss geschehen. Deine Kunden suchen dich, von ganz allein.

Eine Suchanfrage generiert organisches Interesse durch Content, durch Kreativität und durch Fleiß und Geduld. Du bekommst ein gutes Resultat, indem du viel arbeitest und viel entwickelst.

Organische Suchanfragen sind das unangenehme Werkzeug.

Was sind Paid Ads?

Paid Ads sind bezahlte Werbeanzeigen. Quasi der Shortcut zu Aufmerksamkeit. Du und dein Unternehmen bezahlen einen Anbieter (in der Regel ist es Google) und bekommen dafür einen Slot im obersten Bereich im Google Suchbereich. Dabei ist es wichtig zu nennen, dass deine Anzeige nicht bei jeder Suche erscheint, sondern nur bei denen, die zu deiner Anzeige passen.

Google hat in den Jahren einiges an Erfahrung sammeln können und kann diese Interessen gut vergleichen. Das starke an Paid Ads ist, dass du einen nahezu direkten Output für deinen investierten Input bekommst. Deine Resultate sind viel schneller da.

Klingt gut oder? Paid Ads ist auch das angenehme Werkzeug.

Google Ads werden immer an oberster Stelle in den Suchergebnissen platziert

Die Nachteile von Paid Ads

Ich wiederhole meine These vom Anfang: Paid Ads sind schlechter als organische Suchanfragen, und das mit großem Abstand. Denn organische Suchanfragen weisen niemals Nebenwirkungen auf. Du hast dir diese Aufmerksamkeit verdient, mit Fleiß. Das kannst du bei Paid Ads nicht behaupten.

Bezahlte Aufmerksamkeit könnte man mit dem Schummeln bei Spielen gleichstellen. Nur, dass Paid Ads nicht illegal sind. Du verschaffst dir dennoch einen Vorteil, den sich andere Marktteilnehmer eventuell nicht leisten können.

Und solche Aktionen verbergen gern die Nebeneffekte, die sie innehaben:

Eine Frage von Input und Output

Paid Ads sind das Geschäftsmodell von Google, sie verdienen also daran. Paid Ads liefern dir daher auch nur dann einen Output, wenn du auch regelmäßig einen Input lieferst. Sollte dein Unternehmen einmal in finanzielle Schwierigkeiten geraten, dann sind auch die Paid Ads Geschichte.

Kannst du dir das leisten?

Wie gesagt, Paid Ads müssen finanziert werden. Und das spiegelt das Problem für kleine Unternehmen oder Ein-Mann Betrieben dar. Sie können sich diese Werbung nicht leisten. Viele Kleinunternehmen schauen auch ohne solche Werbemaßnahmen, wie sie ihre laufenden Kosten decken können und in diese Rechnung passen Google Ads oder Facebook Ads nicht rein.

Es ist kein langfristiger Plan

Zugegebenermaßen ist es auch nicht das Ziel von bezahlter Werbung, dass Sie ein langfristiges Ergebnis liefern. Das Ziel ist es, kurzfristig viele Kunden zu generieren. Du willst schnell Aufmerksamkeit. Und das bekommst du. Es wird aber keine Bindung für die Ewigkeit.

Wo Schatten ist, da ist auch Licht

Wollen wir diese Marketingstrategie aber nicht zu schlecht reden. Paid Ads sind schnell, sie sind effektiv und sie sind leicht zu kontrollieren. Die Werbenden können sich die Zielgruppe maßschneiden lassen und auf den verschiedensten werben.

Keine Marketingstrategie, welche auf organischen Erfolg abzielt, wird so effizient arbeiten. In unserer Welt ist es nun einfach so: wenn du Ergebnisse sehen möchtest, dann ist es zwangsläufig mit Aufwänden verbunden. Und wer diese Ergebnisse schnell und einfach will, der muss zahlen.

Und diese Kosten müssen dein Unternehmen auch nicht zwangsläufig in die Insolvenz treiben. Eine übersichtliche Kostenkontrolle ist immer gegeben. Die Medien können gezielt geplant werden und analysiert werden.

Die beiden Marketingwerkzeuge weisen beide Vor- sowie Nachteile auf

Werbung war immer bezahlt

In den Zeiten von Social-Media vergessen wir gerne, womit die Werbung eigentlich startete. Plakatwerbung, Radiospots, Werbespots im TV oder auch Autowerbung, all das sind Paid Ads. Unternehmen bezahlen für Offline-Werbung. Und das ist komplett normal.

Heute haben wir aber das Internet. Und das Internet bietet uns eine kostenlose Alternative. Sie kostet allerdings auch etwas. Sie kostet Arbeitskraft, sie kostet Zeit, sie kostet Geduld und Nerven. Organische Suchanfragen stellen ein Privileg dar, welches wir heute haben.

Der Weg zum langfristigen Erfolg

Unserer Meinung nach gibt es viele Wege zum Ziel, wenn das Ziel mehr Aufmerksamkeit ist. Aber alle hängen in einer Art miteinander zusammen: wir setzen auf organische Suchen. Organische Suchen sind das langlebig und du kannst stets auf die setzen.

Du präsentierst dich durch eigens erstellten Content. Du bekommst Referenzen, du bekommst Bewertungen, du pflegst deine Social-Media-Kanäle. Dieser Teil des Marketings, worunter auch Content Marketing fällt, ist der Teil, in dem du arbeiten musst.

Hier bekommst du nichts geschenkt. Du musst dir den Erfolg verdienen. Wenn du mehr über Content Marketing lernen willst, dann empfehlen wir unseren Blog zu dem Thema. Wir haben das Thema einmal ausführlich erklärt.

Was ist denn nun endgültig besser?

Im direkten Vergleich schneiden organische Suchergebnisse stets besser ab als bezahlte. Das liegt an der Langfristigkeit sowie daran, dass sie keine finanziellen Aufwände erfordert. Die Kunden kommen von allein und bleiben auch von allein. Du überzeugst sie mit dienen Produkten, mit deiner Dienstleistung oder einfach auch mit deinem Marketing.

Allerdings darf die Macht von Paid Ads nicht unterschätzt werden. Für kurzfristigen Erfolg sind Google Ads unschlagbar. Sie bieten eine einfache Benutzeroberfläche, eine gute Kostenübersicht und ein sie liefern einen guten Output. Unternehmen, welche das nötige Kapital vorweisen können, werden von Paid Ads profitieren.

Die Grundregel ist, die Mischung machts. Es sollte nicht nur auf bezahlte Werbung gesetzt werden. Ein 70/30 Verhältnis ist unseres Erachtens empfehlenswert. Aber auch nur dann, wenn die finanziellen Mittel dafür auch wirklich zu Verfügung stehen. Nimm nicht in Kauf, in finanzielle Nöten zu geraten, nur weil du Ads schalten willst. 

Wenn du dich noch mehr informieren magst, dann haben wir einen Blog von Hootsuite, den wir sehr empfehlen können. 

 

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