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Roter Stift hakt Checkliste ab

So produzierst Du qualitativ hochwertige Videos

Täglich werden tausende von mehr oder weniger qualitativ hochwertigen Videos ins Internet geladen. Sei es auf YouTube, Facebook, Instagram oder LinkedIn. Videos sind schon lange nicht mehr nur ein Unterhaltungsmedium. Daher ist es umso wichtiger, wenn alle Beteiligten wissen, wie man Videos qualitativ hochwertig produziert. Diese Tipps werden Dir dabei helfen!

Schon in der Planung beginnt ein hochwertiges Video

Nichts ist peinlicher als planlos zu einem Drehtermin zu kommen oder einfach drauf los ein Video aufzunehmen. Daher ist es von essenzieller Bedeutung, dass Du dir schon im Voraus einen Plan darüber machst, wie die gesamte Produktion des Videos vonstattengehen soll. Mache dir also schon vorab Gedanken darüber welches Material Du benötigst, welche Personen Du brauchst. Ebenfalls sollte dir von Beginn an bewusst sein, warum Du dieses Video aufnimmst und was es bezwecken soll. Soll es informieren? Soll es neue Produkte präsentieren? Je nach Sinn und Zweck des Videos muss der Inhalt angepasst und die Produktion vorbereitet werden. Außerdem solltest Du darüber nachdenken, wer die Zuschauer sind, die dieses Video sehen werden bzw. sollen. Wo schauen sie das Video? Wie alt sind die Zuschauer? Welchen Inhalt erwarten die Zuschauer von diesem Video? Auf welcher Plattform werden sie das Video sehen?

Skript und Storyboard machen vieles einfacher

Nachdem Du dir bewusst darüber bist welche Aussage dein Video treffen und wer es wo sehen soll, solltest Du dir Gedanken über ein Skript und ein Storyboard machen. Das Skript sorgt für eine detaillierte Übersicht über die genauen Inhalte des Videos. Werden gesprochene Texte verwendet, so gibt das Skript genau wieder, was gesagt werden soll bzw. welche Person zu welchem Zeitpunkt ihren Sprechpart hat.

Ein Storyboard hingegen sorgt für eine grobe Übersicht über die bildlichen Aspekte. Welche Kamera wird bei der Szene verwendet? Wie soll sie positioniert sein? Wer ist in der Szene an welcher Position zu sehen? Dafür solltest Du dir einfache Skizzen machen, um eine grobe Vorstellung davon zu bekommen, wie die Aufnahmen am Ende aussehen sollen. An diesem Storyboard und an dem Skript können sich Du und Dein Team vor und während der Produktion orientieren. Somit wird die Produktion einfacher und strukturierter ablaufen.

Der Blog : uberding.net

So könnte ein Storyboard aussehen – Quelle: lehrerfortbildung-bw.de

Durch die richtige Audioverwendung überzeugen

Nicht bei allen Arten von Videos ist es sinnvoll mit Stimmen und Sprechern zu arbeiten. Solltest Du dich aber dafür entscheiden, sind ein paar Dinge zu beachten. Definitiv hilfreich kann die Verwendung eines externen Mikrofons sein. USB-Mikrofone gibt es schon für kleines Geld zu erwerben und weisen eine deutliche Verbesserung der Tonqualität auf. Zwar können Tonaufnahmen auch mit den internen Mikros von Smartphones oder Laptops aufgenommen werden, jedoch sind diese meist qualitativ nicht so hochwertig. Achte bei den externen Mikrofonen aber darauf, dass du das richtige für deinen Bedarf verwendest. Hier gibt es viele verschiedene Arten von Mikros, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.

Ebenfalls solltest Du einen Wind- bzw. Spuckschutz verwenden. Diese Netze oder Hauben vor und über dem Mikro helfen dabei störende Zisch- und Popp-Laute zu unterdrücken. Meistens sind sie schon in der Packung von externen Mikrofonen enthalten.

Glanzlose Aufnahmen lassen dein Video glänzen

Dieses mittelmäßige Wortspiel hat ein ganzes Stück Wahrheit in sich. Neben der richtigen Verwendung des Audios ist das perfekte Licht ebenfalls essenziell für ein qualitativ hochwertiges Video. Dafür ist die Dreipunktbeleuchtung sehr gut zu gebrauchen. Dafür verwendet man neben der Kamera drei verschiedene Lichter – Key Light (Führungslicht), Fill Light (Fülllicht) und Back Light (Spitzlicht). Damit ist die Person oder das Objekt sowohl von vorne als auch als auch schräg von hinten perfekt ausgeleuchtet. Somit gibt es schöne natürliche Schatten und ein klares, gut erkennbares Bild.

Beispiel Dreipunktbeleuchtung – Quelle: blogs.ethz.ch

Nahaufnahmen anstatt unnatürlicher Zoom

Das menschliche Auge ist darauf ausgelegt, dass es selbst darüber entscheidet, welche Objekte es betrachtet bzw. scharfstellt. Daher wirkt ein Zoom während eines Video sehr unnatürlich und ist anstrengend für das Auge und das Hirn. Deswegen solltest Du darauf auf einen Zoom während des Videos verzichten. Nimm stattdessen in Nah- oder Fernaufnahmen auf und schneide zwischen diesen Aufnahmeeinstellungen hin und her. Das macht das Video im Nachhinein interessanter und abwechslungsreicher. Definitiv solltest Du auf einen digitalen Zoom verzichten. Egal ob während eines Clips oder als einzelne Aufnahmeeinstellung. Der digitale Zoom lässt das Bild meistens unscharf und körnig aussehen.

Die Postproduktion gibt den letzten Schliff

Ist die Hauptproduktion beendet und der gesamte Inhalt abgedreht geht es in die Postproduktion. Hier geht es nicht nur um den Schnitt und das richtige Zusammensetzen der einzelnen Video- und Tondateien. Es geht vor allem darum, das letzte kleine Potenzial aus dem Video herauszuholen. Dabei gibt es ebenfalls verschiedene Dinge zu beachten. Auch wenn es einige Menschen gibt, die von abwechslungsreichen Übergangseffekten überzeugt sind, wirken sie doch meistens störend. Normalerweise sind Übergangseffekte gar nicht nötig. Falls Du doch gerne mit ihnen arbeitest, solltest Du sie bewusst und sparsam verwenden. Die Übergänge sollten zum Inhalt und der erzählten Geschichte des Videos passen.

Ebenfalls sehr wichtig ist die richtige Verwendung von Musik im Video. Eine passende Musik kann die Stimmung und die erzählte Geschichte grundlegend verändern. Aber sie kann auch störend und unpassend wirken, wenn sie zum Beispiel zu laut ist. Definitiv sollte sie nicht der dominierende Audiopart sein.

Wenn wir schon über die passende Stimmung sprechen, sollte man sich auch mit der richtigen Farbkorrektur befassen. Denn auch die Farbgebung eines Videos kann sehr passend, aber auch unpassend sein. Du solltest die Farbkorrektur auf die wesentlichen Bereiche des Bildes beschränken. Das kann beispielsweise das Ändern von gelbem in weißes Licht sein. So wirkt das Bild sauberer und natürlicher.

Als letzte kleine Empfehlung werfen wir noch den Stichpunkt Untertitel in den Raum. Diese sind neben dem Titel und der Beschreibung des Videos sehr ausschlaggebend für die Suchmaschinenoptimierung. Da Google das Video nur anhand der Textelemente des Videos erkennen und analysieren kann, solltest Du dich mit der Verwendung von Untertiteln beschäftigen. Darüber hinaus machst Du dein Video so auch barrierefrei und zugänglich für Hörgeschädigte Menschen.

So verleihst du deiner Kreativität neue Kraft | SocialMate

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Im Marketing brauchen wir eine besondere Fähigkeit: aus allerlei Ecken der Welt Kreativität zu ziehen. Wir brauchen Input, um unseren Job bestmöglich zu machen. Das ist aber manchmal gar nicht so einfach. Damit du aber nicht in einer Blase voller Kreativlosigkeit stecken bleibst, haben wir dir hier einmal ein paar Tipps und Tricks zusammengestellt, die uns stets dabei helfen, kreativ zu bleiben.